Johann-Jürgen-Straße

Günstiger Wohnraum für viele...

In der Johann-Jürgen-Straße, südlich der ERBA-Siedlung, sind 90 neue Wohnungen geplant. Dort standen sieben Gebäude aus den 1920er- und 1930er-Jahren, die 34 Bestandswohnungen mit schlechter Bausubstanz und schwierigen Grundrissen boten.

Die GEWOBAU hat viel Erfahrung in der Sanierung von Wohnungen: In den vergangenen 15 Jahren hat sie rund 3.500 Wohnungen modernisiert. Allerdings ist eine Sanierung nicht immer der geeignete Weg, um Wohnungen auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen und zugleich bezahlbar zu halten. Aus diesem Grund war eine Modernisierung auch bei den Bauvorhaben in der Elisabethstraße und der Brüxer Straße ausgeschlossen. In der Johann-Jürgen-Straße ist deshalb ebenfalls ein Neubau die einzige Möglichkeit für die GEWOBAU, barrierefreie Wohnungen mit einem modernen Energiekonzept zu schaffen und zugleich die effektiv zu zahlende Miete mit EOF-Förderung bei rund 5,50 €/qm zu halten. Allen früheren Mietern hat die GEWOBAU angeboten, nach den Bauarbeiten in die neuen, zeitgemäßen Wohnungen zurückzukehren.

Der geplante Neubau unterstreicht den Charakter des Viertels als "Gartenstadt", indem der aktuelle Architektenentwurf dem Erhalt der Grünflächen hohe Priorität einräumt.

... statt teurem Wohnraum für wenige

Architekt Prof. Hubert Kress, GEWOBAU-Geschäftsführer Gernot Küchler und Oberbürgermeister Dr. Florian Janik (v.l.) bei der Präsentation des Infopoints zum Neubauprojekt Johann-Jürgen-Straße. © GEWOBAU Erlangen / GEWOBAU Erlangen

Architekt Prof. Hubert Kress, GEWOBAU-Geschäftsführer Gernot Küchler und Oberbürgermeister Dr. Florian Janik (v.l.) bei der Präsentation des Infopoints zum Neubauprojekt Johann-Jürgen-Straße.

© GEWOBAU Erlangen / GEWOBAU Erlangen

Die Erlanger Bürgerinnen und Bürger haben in einem Bürgerentscheid am 07. Mai 2017 zugestimmt, dass in der Johann-Jürgen-Straße ein Neubau mit 90 zeitgemäßen Wohnungen entstehen kann. Die GEWOBAU Erlangen plant im Viertel „Am Anger“ südlich der ERBA-Siedlung, sieben baufällige Gebäude aus den 1920er- und 1930er-Jahren zu ersetzen. Im Rahmen der Initiative "Fair Wohnen in Erlangen 2022" ist das Ziel, hier rund 90 barrierefreie Wohnungen für den sozialen Wohnungsbau zu schaffen.

"Die Bausubstanz der bestehenden sieben Gebäude ist derart marode, dass eine Sanierung oder gar eine Aufstockung ausgeschlossen sind, wenn man die Mieten bezahlbar halten möchte", erklärt GEWOBAU-Geschäftsführer Gernot Küchler. Im Fall einer Sanierung würden die künftigen Mieten mindestens 14 €/qm betragen. Der Charakter der früheren Arbeitersiedlung, in der auch Menschen mit kleinerem Geldbeutel leben können, kann daher lediglich durch einen Neubau erhalten werden – nur dann ist es der GEWOBAU möglich, hier bei EOF-Förderung eine effektiv zu zahlende Miete von rund 5,50 €/qm anzubieten.

Weitere Schritte zum Neubau

  • Es ist soweit: Der Abriss der alten Gebäude in der Johann-Jürgen-Straße ist beendet. In dem Gebiet entstehen etwa 90 barrierefreie Wohnungen mit modernen Grundrissen. Im Mai 2017 hat die Mehrheit der Erlangerinnen und Erlanger in einem Bürgerentscheid mit fast 60 Prozent der Stimmen für den Neubau solcher Wohnungen votiert.Zur Begleitung der Baumaßnahme hat die GEWOBAU - wie auch bei den Baumaßnahmen in der Housing Area und der Odenwaldallee - einen Runden Tisch gegründet. Die Auftaktveranstaltung fand Ende Juli 2017 statt. An dem Runden Tisch nehmen Nachbarn, stadtteilkundige Vertreter sowie Architekten und Vertreter der GEWOBAU teil. © HOCH5 / HOCH5

    Das Bauprojekt geht voran

    Es ist soweit: Der Abriss der alten Gebäude in der Johann-Jürgen-Straße ist beendet. In dem Gebiet entstehen etwa 90 barrierefreie Wohnungen mit modernen Grundrissen. Im Mai 2017 hat die Mehrheit der Erlangerinnen und Erlanger in einem Bürgerentscheid mit fast 60 Prozent der Stimmen für den Neubau solcher Wohnungen votiert.

    Zur Begleitung der Baumaßnahme hat die GEWOBAU - wie auch bei den Baumaßnahmen in der Housing Area und der Odenwaldallee - einen Runden Tisch gegründet. Die Auftaktveranstaltung fand Ende Juli 2017 statt. An dem Runden Tisch nehmen Nachbarn, stadtteilkundige Vertreter sowie Architekten und Vertreter der GEWOBAU teil.

  • Im Februar 2018 hat die GEWOBAU Erlangen die Pläne für den Neubau in der Johann-Jürgen-Straße bei der Stadt eingereicht. Entstehen sollen bis Winter 2020 94 neue, barrierefreie Wohnungen in einer modernen, großzügigen Wohnanlage.Dabei hat sich das Architekturbüro KJS+ Architekten am Stil der Angersiedlung orientiert. Das Gebäude soll nicht höher werden als die benachbarten Häuser und sich nahtlos in das Stadtbild einfügen. Vor allem der Komfort der zukünftigen Bewohner steht im Fokus: Auf dem Gelände sollen auch Grünflächen, eine Tiefgarage, überdachte Fahrradstellplätze und ein kleiner Wald entstehen.Besonderes Augenmerk liegt auf der Belichtung und dem Lärmschutz. An der Äußeren-Brucker-Straße soll ein schmaler, höherer Gebäudeteil von Straßenlärm abschirmen. Dabei wird das oberste Stockwerk zurückgesetzt als Laternengeschoss gestaltet, sodass von der Straße her lediglich vier Stockwerke zu sehen sind. Zu den anderen Straßen wird durch Geh- und Fahrradwege sowie an der Mainstraße durch Baumreihen und Vorgärten Abstand zum Verkehr gewonnen. Neben den wohnlichen Aspekten hat die GEWOBAU Erlangen die Umwelt im Blick und baut deshalb nach Niedrigenergie-Standard. © GEWOBAU Erlangen / www.gewobau-erlangen.de

    Plan an Stadt Erlangen übergeben

    Im Februar 2018 hat die GEWOBAU Erlangen die Pläne für den Neubau in der Johann-Jürgen-Straße bei der Stadt eingereicht. Entstehen sollen bis Winter 2020 94 neue, barrierefreie Wohnungen in einer modernen, großzügigen Wohnanlage.

    Dabei hat sich das Architekturbüro KJS+ Architekten am Stil der Angersiedlung orientiert. Das Gebäude soll nicht höher werden als die benachbarten Häuser und sich nahtlos in das Stadtbild einfügen. Vor allem der Komfort der zukünftigen Bewohner steht im Fokus: Auf dem Gelände sollen auch Grünflächen, eine Tiefgarage, überdachte Fahrradstellplätze und ein kleiner Wald entstehen.

    Besonderes Augenmerk liegt auf der Belichtung und dem Lärmschutz. An der Äußeren-Brucker-Straße soll ein schmaler, höherer Gebäudeteil von Straßenlärm abschirmen. Dabei wird das oberste Stockwerk zurückgesetzt als Laternengeschoss gestaltet, sodass von der Straße her lediglich vier Stockwerke zu sehen sind. Zu den anderen Straßen wird durch Geh- und Fahrradwege sowie an der Mainstraße durch Baumreihen und Vorgärten Abstand zum Verkehr gewonnen. Neben den wohnlichen Aspekten hat die GEWOBAU Erlangen die Umwelt im Blick und baut deshalb nach Niedrigenergie-Standard.

So gestalten die Mieter mit

 © Gajus / Fotolia / Gajus / Fotolia
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Zur Begleitung der Baumaßnahmen in der Johann-Jürgen-Straße wurde - wie auch bei den Baumaßnahmen in der Housing Area und Odenwaldallee - ein Runder Tisch gegründet. Die Auftaktveranstaltung fand am 19. Juli 2017 statt. An dem Runden Tisch nehmen Nachbarn, stadtteilkundige Vertreter sowie Architekten und Vertreter der GEWOBAU teil.

Am Runden Tisch stellte der Architekt die überarbeitete Planung vor. Die wichtigsten Änderungen sind:
- Das oberste Geschoss des Gebäudes an der Äußeren-Brucker-Straße wird zurückgesetzt als Laternengeschoss ausgebildet. Von der Straße sind jetzt nur vier Geschosse sichtbar.
- Der eingeschossige Zwischenbau an der Mainstraße wird zweigeschossig gebaut, die angrenzenden Gebäude werden dreigeschossig. Damit wird ein harmonischer Übergang von den Gebäuden der nördlichen Erbasiedlung hin zu den neuen Gebäuden erreicht.
- Die Tiefgaragenzufahrt erfolgt über die Mainstraße.
 
Eine auf Grundlage dieser Planung eingereichte Bauvoranfrage wurde positiv beschieden.

Die Pläne für die Johann-Jürgen-Straße

  • Die bebaute Fläche wird sich zwar von 20 auf rund 30 Prozent erhöhen. Dafür soll aber das neue Gebäude weiter von der Straße eingerückt werden, um mehr Grünfläche zwischen Straße und Neubau zu ermöglichen.Der Neubau entlang der Äußeren-Brucker-Straße soll den Schallschutz im Wohngebiet verbessern. Da das oberste Stockwerk als Laternengeschoss gestaltet wird, sind von der Straße aus vier Geschosse sichtbar. Für den restlichen Baukörper sind verschiedene Stockwerkhöhen vorgesehen, sodass der Neubau nicht wie ein durchgängiger Baukörper wirkt. Für den Zwischenbau an der Mainstraße ist ein zweigeschossiges Gebäude vorgesehen.Ein Highlight werden die durch die Bauform möglichen Dachterrassen, die mit Dachgärten versehen werden. Diese Gärten können die künftigen Mieter individuell nutzen und bepflanzen. © GEWOBAU Erlangen / www.gewobau-erlangen.de

    Neubau Johann-Jürgen-Straße in Slider

    Die bebaute Fläche wird sich zwar von 20 auf rund 30 Prozent erhöhen. Dafür soll aber das neue Gebäude weiter von der Straße eingerückt werden, um mehr Grünfläche zwischen Straße und Neubau zu ermöglichen.

    Der Neubau entlang der Äußeren-Brucker-Straße soll den Schallschutz im Wohngebiet verbessern. Da das oberste Stockwerk als Laternengeschoss gestaltet wird, sind von der Straße aus vier Geschosse sichtbar. Für den restlichen Baukörper sind verschiedene Stockwerkhöhen vorgesehen, sodass der Neubau nicht wie ein durchgängiger Baukörper wirkt. Für den Zwischenbau an der Mainstraße ist ein zweigeschossiges Gebäude vorgesehen.

    Ein Highlight werden die durch die Bauform möglichen Dachterrassen, die mit Dachgärten versehen werden. Diese Gärten können die künftigen Mieter individuell nutzen und bepflanzen.

  • Die GEWOBAU Erlangen hat viel Erfahrung in der Sanierung von Wohnungen: In den vergangenen 15 Jahren hat sie rund 3.500 Wohnungen im Stadtgebiet modernisiert. Eine Sanierung ist aber nicht immer der geeignete Weg.Im Gegensatz zur benachbarten ERBA-Siedlung (Baujahre 1906 bis 1913) hat das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege die Gebäude Johann-Jürgen-Straße 1-7, Mainstraße 1 sowie Äußere-Brucker-Straße 82, 84, 86, 88 als nicht erhaltenswert eingestuft. Film zur Eröffnung des Infopoints © GEWOBAU Erlangen / GEWOBAU Erlangen

    ERBA-Siedlung in CTA-Slider JJS

    Die GEWOBAU Erlangen hat viel Erfahrung in der Sanierung von Wohnungen: In den vergangenen 15 Jahren hat sie rund 3.500 Wohnungen im Stadtgebiet modernisiert. Eine Sanierung ist aber nicht immer der geeignete Weg.

    Im Gegensatz zur benachbarten ERBA-Siedlung (Baujahre 1906 bis 1913) hat das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege die Gebäude Johann-Jürgen-Straße 1-7, Mainstraße 1 sowie Äußere-Brucker-Straße 82, 84, 86, 88 als nicht erhaltenswert eingestuft.

     

    Film zur Eröffnung des Infopoints

Warum eine Sanierung keinen Sinn hat

In den Gebäuden Johann-Jürgen-Straße 1–7, Mainstraße 1 sowie Äußere Brucker Straße 82, 84, 86, 88 kommen mehrere Faktoren zusammen, die in Summe eine Sanierung der Wohnungen nicht vertretbar machen. Nur im Fall eines Neubaus kann die GEWOBAU hier bei EOF-Förderung eine effektiv zu zahlende Miete von rund 5,50 €/qm anbieten. Eine Sanierung würde dagegen zu einer Miete von mindestens 14 €/qm führen.

Die Bausubstanz in den Bestandswohnungen ist marode.
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Schlechte Bausubstanz

Die Bausubstanz in den Bestandswohnungen ist marode.
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Teilweise sind die Bestandswohnungen dramatisch durch Schimmel und Ungeziefer befallen.
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Schimmel und Ungeziefer

Teilweise sind die Bestandswohnungen dramatisch durch Schimmel und Ungeziefer befallen.
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Die Energieversorgung der Wohnungen ist seit Jahrzehnten überholt.
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Energieversorgung

Die Energieversorgung der Wohnungen ist seit Jahrzehnten überholt.
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Es ist in den Bestandswohnungen unmöglich, Barrierefreiheit herzustellen.
	Mehr lesen… © GEWOBAU Erlangen / Gewobau

Barrierefreiheit unmöglich

Es ist in den Bestandswohnungen unmöglich, Barrierefreiheit herzustellen.
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Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat die Gebäude als nicht erhaltenswert eingestuft.
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Nicht erhaltenswert

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat die Gebäude als nicht erhaltenswert eingestuft.
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Die Bereitung des Warmwassers in den Wohnungen verbraucht sehr viel Strom und ist überholt.
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Warmwasser

Die Bereitung des Warmwassers in den Wohnungen verbraucht sehr viel Strom und ist überholt.
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Die Wohnumgebung

Wiesen und Fahrradwege vor der Haustür: Von der Johann-Jürgen-Straße ist der Regnitzgrund nur wenige Minuten entfernt. © Priyendu / iStock / Priyendu / iStock

Wiesen und Fahrradwege vor der Haustür: Von der Johann-Jürgen-Straße ist der Regnitzgrund nur wenige Minuten entfernt.

© Priyendu / iStock / Priyendu / iStock

In der Nähe der Johann-Jürgen-Straße liegt die Freizeitanlage der Michael-Vogel-Straße mit Bolz- und Streetballplatz. Direkt daneben können sich Kinder bis 14 Jahre auf dem Abenteuerspielplatz der Angerinitiative austoben. Wer es nicht ganz so abenteuerlich mag, findet in der Neckarstraße einen weiteren Spielplatz. Für Jugendliche bietet der Jugendclub Omega ein abwechslungsreiches Programm, zu dem auch regelmäßige Konzerte gehören. Gleich daneben findet sich ein Skatepark. Und auch zum Turn- und Sportverein ATSV Erlangen oder der Rollschuhbahn Erlangen ist es nicht weit.

Steckbrief

Baudetails

Etwa 90 Wohnungen mit ausreichend Tiefgaragen-Stellplätzen
Effektiv zu zahlende Miete bei EOF-Förderung: rund 5,50 €/qm

Auf der Höhe der Zeit

Die neuen Wohnungen in der Johann-Jürgen-Straße werden über alles verfügen, was zeitgemäßen Wohnraum auszeichnet. Dazu gehören moderne und umweltbewusste Energiekonzepte ebenso wie Barrierefreiheit.

Grüne Dachgärten

Das Stadtviertel „Am Anger“ ist dafür bekannt, fußläufig zur Erlanger Innenstadt mitten im Grünen zu sein. Das nimmt der neue Architektenentwurf auf, indem er Dachgärten und großzügige Grünflächen einplant.

So gehen wir es an: die Projekte

Um die geplanten 1.000 zusätzlichen Wohnungen zu realisieren, ist die GEWOBAU in vielen Stadtteilen Erlangens aktiv.
Durch einen Klick auf das jeweilige Projekt erhalten Sie weiterführende, aktuelle Informationen zu dem gewünschten Bauvorhaben.

Kontakt

GEWOBAU Erlangen
Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Erlangen mbH
Nägelsbachstraße 55A
91052 Erlangen

Tel.: 09131 124-0

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5 + 3 =

Das einfache mathematische Problem ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben. Z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.